Sakralbauten
Denkmalkategorie

Kirche Niedereggenen

Über dieses Denkmal

Die Kirche Niedereggenen wurde im 14. Jh. erstmals urkundlich erwähnt; ihre älteste bauliche Substanz stammt aus dem 10. Jh. Nach Einschätzung des Denkmalpflegers M. Hesselbacher ist ihr Kirchturm neben dem von St. Cyriak in Sulzburg der älteste am Oberrhein. Die Kirche besitzt Fresken aus dem 15. Jh., die im Zusammenhang mit einem von Papst Martin V. gewährten Ablass entstanden. Zwischen Langhaus und Chor befindet sich ein geschmückter Triumphbogen, der den Eingang zum himmlischen Jerusalem versinnbildlicht. An der Nordwand befindet sich ein Epitaph für Pfarrer Jeremias Gebhard († 27. Juni 1696). Rippen, Konsolen und Köpfe sind für eine Dorfkirche besonders präzise gearbeitet; der Schlussstein hat die Form einer goldenen Rosette. Der Taufstein stammt von 1661. Im ansonsten schlichten und hellen Chorraum steht ein moderner Altartisch von Rudolf Scheurer.

Programm

Um 10:15 Uhr findet ein Gottesdienst mit Bezirkskantor Herbert Deininger an der Orgel statt. Um 11:00 Uhr führt der Historiker Arno Herbener durch Kunst und Geschichte der Kirche. Anschließend gibt es Kirchkaffee.