Schlösser & Burgen
Denkmalkategorie

Ehemaliges Herzogsschloss

Über dieses Denkmal

Das ehemalige Herzogsschloss an der Donau ließ Herzog Albrecht I. ab 1356 als niederbayerische Residenz des von 1353 bis 1425 bestehenden wittelsbachischen Herzogtums Bayern-Straubing-Holland erbauen. Im mächtigen Burgschloss kündet der sogenannte „Rittersaal“ im Fürstenbau an der Donau, um 1423 einer der größten Festsäle Deutschlands, noch immer vom Selbstbewusstsein der Herzöge in Straubings spätmittelalterlicher Residenz- und Blütezeit. Danach war das Schloss jahrhundertelang Sitz wichtiger herzoglicher und kurfürstlicher Behörden in der Haupt- und Regierungsstadt Straubing. Zu den ältesten Bauteilen zählt die 1373 geweihte und 2016 sanierte Schlosskapelle St. Sigismund und St. Georg.

Programm

Führung

Baugeschichte des Herzogsschlosses

Zeiten

Sonntag, 13.09.2026 10:15 Uhr | Dauer: 75 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 12:00 Uhr | Dauer: 75 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 13:45 Uhr | Dauer: 75 Minuten

Die über Jahrhunderte wechselvolle Geschichte der Gebäudeanlage wird am Tag des offenen Denkmals erlebbar gemacht. Im Rahmen einer Führung können der Südturm mit Wappenfries, der Wappensaal, die Schlosskapelle und der Rittersaal besichtigt werden.

Kontakt

Thomas Rothamer
Stadt Straubing
09421 944 60 430
Führung

Instandsetzung des Westturms

Zeiten

Sonntag, 13.09.2026 11:30 Uhr | Dauer: 60 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 13:15 Uhr | Dauer: 60 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 15:00 Uhr | Dauer: 60 Minuten

Im Westturm waren ursprünglich die Kemenate und die herzogliche Küche untergebracht. Zuletzt dienten die Räumlichkeiten in der Nachkriegszeit als Wohnungen. Nach der abgeschlossenen Sanierung im Jahr 2024 werden diese nun als Lager und Garderobenräume für den Rittersaal genutzt. Die Instandsetzung wurde unter der Leitung des Staatlichen Bauamts Passau durchgeführt. Im Rahmen von Führungen erläutert der beauftragte Architekt die denkmalgerechte Umsetzung der Maßnahme.

Kontakt

Thomas Rothamer
Stadt Straubing
09421 944 60 430