Ehemaliges Herzogsschloss
Über dieses Denkmal
Das ehemalige Herzogsschloss an der Donau ließ Herzog Albrecht I. ab 1356 als niederbayerische Residenz des von 1353 bis 1425 bestehenden wittelsbachischen Herzogtums Bayern-Straubing-Holland erbauen. Im mächtigen Burgschloss kündet der sogenannte „Rittersaal“ im Fürstenbau an der Donau, um 1423 einer der größten Festsäle Deutschlands, noch immer vom Selbstbewusstsein der Herzöge in Straubings spätmittelalterlicher Residenz- und Blütezeit. Danach war das Schloss jahrhundertelang Sitz wichtiger herzoglicher und kurfürstlicher Behörden in der Haupt- und Regierungsstadt Straubing. Zu den ältesten Bauteilen zählt die 1373 geweihte und 2016 sanierte Schlosskapelle St. Sigismund und St. Georg.
Programm
Baugeschichte des Herzogsschlosses
Zeiten
Die über Jahrhunderte wechselvolle Geschichte der Gebäudeanlage wird am Tag des offenen Denkmals erlebbar gemacht. Im Rahmen einer Führung können der Südturm mit Wappenfries, der Wappensaal, die Schlosskapelle und der Rittersaal besichtigt werden.
Instandsetzung des Westturms
Zeiten
Im Westturm waren ursprünglich die Kemenate und die herzogliche Küche untergebracht. Zuletzt dienten die Räumlichkeiten in der Nachkriegszeit als Wohnungen. Nach der abgeschlossenen Sanierung im Jahr 2024 werden diese nun als Lager und Garderobenräume für den Rittersaal genutzt. Die Instandsetzung wurde unter der Leitung des Staatlichen Bauamts Passau durchgeführt. Im Rahmen von Führungen erläutert der beauftragte Architekt die denkmalgerechte Umsetzung der Maßnahme.


