Sakralbauten
Denkmalkategorie

Grafenkrypta in der Klosterkirche St. Katharina

Über dieses Denkmal

In der heute vom Klosterhof (Torhaus zur Emsstraße) zugänglichen Krypta unter dem Hochchor, zu der man ursprünglich vom Ordensaltar der Kirche aus gelangte, wurden 12 Mitglieder des gräflichen Hauses Ostfriesland, Rietberg und Kaunitz beigesetzt, unter ihnen auch die Klostergründer Graf Johann III., Gräfin Sabina Catharina und (deren Sohn) Graf Ernst Christoph. Hier wurde zudem das vom mährischen Brünn (Tschechien) nach Rietberg überführte Herz der letzten in Rietberg geborenen (4. August 1687) Gräfin Maria Ernestine Franziska bestattet. Bis zur Klostergründung im Jahre 1618 hatte das Grafenhaus seine Toten überwiegend im Kreuzgang des Zisterzienserklosters Marienfeld bestattet. In den 80er-Jahren des 19. Jh. durch Neufundamentierung des Chores teilweise verschüttet, wurde die Krypta erst um 1900 unter dem Guardian Pater Didacus Falke (1863-1932) teilweise wiederhergestellt.

Programm

Kurzführungen in der Krypta zur Grafengeschichte Rietbergs

Hinweise


Die Krypta ist nicht barrierefrei erreichbar.