Torturm Allersberg
Über dieses Denkmal
Das Wahrzeichen von Allersberg – Im Kern wurde der Turm im 14. Jahrhundert als Teil der Stadtbefestigung errichtet, Turmabschluss und das Torhaus stammen aus dem Jahr 1754. In den vergangenen Jahrhunderten hatte der Turm nicht nur Schutzfunktion, in ihm war auch die erste Schule in Allersberg beheimatet, denn die Türmer waren gleichzeitig Schulmeister, Musikanten, Hochzeitslader und Leichenbitter, Mesner und Nachtwächter. Der Torturm war Obdachlosenasyl, Aufbewahrungsort der Löschfahrzeuge, Heimat der öffentlichen Marktwaage und berüchtigt als „Allersberger Loch“, das Arrestlokal für „dunkle Gestalten“. Der Torturm wurde 2016 grundlegend saniert und wird von der Marktgemeinde und vom Kultur- und Verschönerungsverein jetzt wieder für Empfänge, Ausstellungen und Kleinkunstveranstaltungen genutzt.
Programm
Parallel zum Tag des offenen Denkmals findet die Jahresausstellung des Offenen Malertreffs sowie der Fotofreunde im Kultur- und Verschönerungsverein Allersberg e. V. statt.
Hinweise
Der Torturm verfügt lediglich über eine enge, steile Wendeltreppe und ist nicht behindertengerecht.

