Klostereck
Über dieses Denkmal
Das bauhistorische Ensemble an der Gewerbehallestraße 12 vereint ein 1892 von Karl Haas errichtetes historistisches Wohnhaus, das als „Villa Haas“ oder „Villa Arthur Steidinger“ bekannt ist, mit einem bedeutenden Relikt des Benediktinerklosters St. Georgen. Erhalten ist ein rund 58,5 Meter langer Abschnitt der südlichen Klostermauer aus rotem Buntsandstein. Das um 1084/85 gegründete Kloster war durch die Mauer geschützt, die noch 1629 der Abwehr von Angriffen diente. Im 19. Jh. verlief an ihrem Fuß der sogenannte „Liebesweg“, aus dem später die heutige Friedrichstraße hervorging. Durch deren Ausbau wurde das Fundament der freistehenden Mauer teilweise abgetragen. Seither dient sie zugleich als Stützwand für den Garten der Villa. Aufgrund dieser baulichen Veränderungen sind Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen erforderlich.
Programm
Führung „Drahtzieher & Taktgeber zur Gründerzeit"
Beginn
Rundgang mit Rückblick zur historischen Vernetzung mit der benachbarten Villa des Zwillingsbruders Ludwig Haas, dem Firmengelände der damals größten badischen Uhrenfabrik Philipp Haas & Söhne (heute ebmPapst), den Firmen der Schwager und Schwägerinnen (TB, WEISSER), mit dem damals familieneigenen Gasthaus Hirsch sowie generell der Bedeutung der Uhrenfabriken PHS, TB sowie später den Phonofabriken Dual, PE und ASCO.
Hinweise
Treffpunkt an der Einfahrt Gewerbehallestr. 12.
Sonderführung Phonomuseum & LOCALIS
Beginn
Einblick in Geschichte, Hintergründe und aktuelle Projekte rund um das Phono-Kulturerbe St. Georgens. Geführte Besichtigung von Reparaturwerkstätten, Gemeinschaftsladen mit Second-Hand-Verkauf von Originalgeräten, Dialogfenster und Residenz vom Kunstverein GLOBAL FOREST usw.
Hinweise
Treffpunkt im LOCALIS, Bahnhofstr. 66.


