Klosterkirche und Kloster Neuwerk
Über dieses Denkmal
Kloster Neuwerk entstand um 1135 als Frauenkloster bei einem Gutshof in der Niersniederung. Aus einer kleinen Kapelle entwickelte sich bald eine größere Kirche und ein Benediktinerinnenkloster. Im Mittelalter wuchs der Konvent und bestand überwiegend aus adeligen Frauen, die das religiöse Leben bestimmten. Die Kirche wurde mehrfach erweitert und zeigt bis heute romanische und gotische Elemente. Über Jahrhunderte blieb das Kloster ein wichtiges geistliches Zentrum der Region. 1802 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgehoben, womit das klösterliche Leben endete. Die Klosterkirche jedoch blieb erhalten und wurde weiter genutzt. Später dienten Teile der Anlage sozialen Zwecken, unter anderem als Krankenhaus. Die Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen nutzt seit 1961 bis heute das Kloster und die als Klosterkirche und führt die religiöse Tradition des Ortes fort.
Programm
Am Tag des offenen Denkmals bieten wir ein vielfältiges Programm aus Informations , Begegnungs- und spirituellen Angeboten, dass Besucherinnen und Besucher auf unterschiedliche Weise anspricht. Neben Einblicken in die Klosterkirche und das Kloster sowie deren geschichtlichen Bedeutung stehen gemeinsames Erleben und Austausch im Mittelpunkt.
Führung durch Klosterkirche und Kloster
Beginn
Die Klosterkirche und das Kloster Neuwerk laden von 12 bis 18 Uhr zu einem vielfältigen Programm ein. Der Tag beginnt um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst. Besucherinnen und Besucher erhalten die Gelegenheit, die Klosterkirche näher kennenzulernen. Führungen, Informationsangebote und Zeiten der Stille laden dazu ein, den Ort aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken. Zugleich bietet der Tag Raum für persönliche Gespräche und Begegnung.


