Ehemalige Brennaborwerke
Über dieses Denkmal
Weitläufiger Industriekomplex aus stattlichen roten Ziegelbauten. Zunächst 1871 Gründung einer Werkstatt für Korbkinderwagen durch die Gebr. Reichstein am Neustädtischen Markt, mit Betriebserweiterung erfolgte Standortverlagerung für Fahrrad-, Motorrad-, Auto- und Rüstungsproduktion. Kunsthalle im 1888 errichteten ältesten erhaltenen Gebäudeteil. Moderne und repräsentative Industriearchitektur aus verschiedenen Bauphasen, schrittweise Sanierung seit 2000 für verschiedene öffentliche und gewerbliche Nutzungen.
Programm
Kunstausstellung „Wechselwirkungen“, Sonderausstellung und Vortrag. Im Eingang der Kunsthalle Brennabor wird es eine kleine Ausstellung mit Werbegrafiken des Illustrators, Gebrauchsgrafikers und Formgestalters Bernd Reuters geben. Er hat unter anderem für Brennabor gearbeitet und viele Werbeplakate und Broschüren gestaltet. Sein Stil bewegt sich zwischen Expressionismus und Art Decó. Spannend ist, dass sich die Brennabor-Werbung gezielt an Frauen richtet und dass Brennabor überhaupt auf Frauen als Fahrerinnen (und Käuferinnen) setzte. Marius Krohn, Leiter des Industriemuseum Brandenburg und im Vorstand des 1. Brennabor-Verein Brandenburg an der Havel e.V., wird ab 14:00 Uhr zu diesem und weiteren spannenden Themen rund um die Brennabor-Geschichte informieren und den Besucher:innen Rede und Antwort stehen.
Hinweise
Keine Anmeldung notwendig.
