Staatsoper Hannover
Über dieses Denkmal
Das Opernhaus von Hannover wurde als „Königliches Hoftheater“ im spätklassizistischen Stil errichtet. Architekt war Georg Ludwig Friedrich Laves. Eröffnet wurde es am 5. September 1852 mit der „Hochzeit des Figaro“ von Mozart. Während des II. Weltkriegs wurde das Gebäude 1943 bei einem Luftangriff im Inneren zerstört. Nach nur einem knappen Jahr Bauzeit wurde es 1950 wiedereröffnet. Innerhalb der Ruine des 1852 von Friedrich Georg Ludwig Freidrich Laves errichteten Hoftheaters errichtete der Hamburger Architekt Werner Kallmorgen zusammen mit dem Hannoverschen Architekten Klaus Hoffmann und dem Bühnentechniker Adolf Zotzmann mit einfachen Mitteln ein hochmodernes Rundtheater, das mit seiner leichten und eleganten Formensprache einen spannungsreichen Kontrast zur repräsentativen Schwere des Bestandsbaus aufbaute. In den folgenden Jahren kam es zu Anpassungen und Veränderungen, vor allem in den Foyerbereichen, 1985 wurde der Zuschauerraum von Dieter Oesterlen grundlegend umgebaut.
Programm
Führung durch Vorderhaus, Saal und Bühnenraum
Zeiten
Es wird eine architektonische Führung durch das Vorderhaus, die Foyers, den Saal und die Bühne der Staatsoper angeboten. Anhand von historischem Bildmaterial kann die bauliche Entwicklung und Umstrukturierung von der Eröffnung 1852 bis heute nachvollzogen werden. Es wird Zugang zu Resträumen mit denkmalrelevanten Spuren ermöglicht, um die historische Entwicklung greifbar zu machen. Das Gebäude ist seit seinem Bau in gleicher Nutzung durchgehend als Musiktheater genutzt, dies soll spürbar werden.
Hinweise
Die Führungen sind auf Grund der internen Wege und Sicherheitsbestimmungen auf 20 Teilnehmer:innen begrenzt.


