Eisenbahnmuseum Schwarzenberg
Über dieses Denkmal
Ab Mitte des 19. Jhs. wurde das Westerzgebirge durch Eisenbahnstrecken erschlossen. Am 11. Mai 1858 wurde die Strecke von Schwarzenberg nach Zwickau eröffnet, am 20. September 1883 folgte die Verbindung von Johanngeorgenstadt nach Schwarzenberg. Zur nächtlichen Abstellung der Lokomotiven entstand am Bahnhof Schwarzenberg ein zweiständiges Heizhaus. Mit der Eröffnung der Strecke von Buchholz, heute Annaberg-Buchholz Süd, nach Schwarzenberg am 1. Dezember 1890 wurde es aufgrund des gestiegenen Verkehrs auf vier Stände erweitert. Einen weiteren deutlichen Verkehrszuwachs brachte am 15. Mai 1899 die Eröffnung der den Erzgebirgskamm überquerenden Eisenbahnstrecke von Karlsbad nach Johanngeorgenstadt. Dafür wurde der Bahnhof Schwarzenberg ausgebaut und an seinem westlichen Ende ein zehnständiges Heizhaus mit Drehscheibe und Wasserversorgungsanlagen errichtet.
Programm
Führungen durch den Museumsbereich bieten Erläuterungen zu den Fahrzeugen, darunter Diesel- und Dampflokomotiven, Triebwagen, Neben- und Bahndienstfahrzeuge sowie Reisezug-, Güter- und Spezialwagen. Auch die maschinentechnischen Anlagen werden vorgestellt. Das Stellwerk 3 kann besichtigt werden; seine Funktion wird erläutert und demonstriert. Es ist das deutschlandweit einzige erhaltene Stellwerk dieser Bauart. Bei Interesse werden zu bestimmten Zeiten Führungen zur Pumpenstation und zum Eingang des Ehregott-Stollns unterhalb des Eisenbahnmuseums angeboten. Eine Befahrung des Stollens ist nicht möglich.


