Fotoquelle: Bruderschaft zu Unserer Lieben Frau
Öffentliche Bauten
Denkmalkategorie

Frauenhaus

Über dieses Denkmal

Das Frauenhaus geht auf eine Stiftung von 1504 zurück. Umbauten erfolgten 1657 und 1738; 1788 wurde der Sitzungssaal der Provisoren errichtet und das Gebäude umfassend renoviert. Der zweigeschossige Backsteinbau mit zwei rechtwinklig aneinanderstoßenden Flügeln erlitt im Zweiten Weltkrieg nur leichte Schäden und wurde anschließend wiederhergestellt. An der Fassade befinden sich Ankersplinten, darunter die Jahreszahl 1788, sowie ein antikisierendes Gesims. Die Haustür im Winkel des Saalflügels besitzt ein hohes Oberlicht und ein abschließendes Gebälk. Im Inneren sind das Vestibül mit Balkendecke auf Knaggen, ein Kamin aus dem späten 18. Jahrhundert, der erhöhte Sitzungssaal von 1788 sowie der Dachstuhl aus dem späten 18. Jahrhundert erhalten.

Programm

Es besteht die Möglichkeit das Frauenhaus zu besichtigen. Der Stiftungsvorstand wird Rede und Antwort zur Historie der Bruderschaft und zu ihren aktuellen Aufgaben stehen.

Hinweise

Hinweis: Zugang durch den Haupteingang von der Straße „Hinter der Mauer“.