Großenhainer Bahnhof
Über dieses Denkmal
Cottbus Großenhainer Bahnhof war der Bahnhof der Cottbus-Großenhainer Eisenbahn-Gesellschaft. Nach der Verstaatlichung der Gesellschaft im Jahr 1882 wurde er Teil des Cottbuser Staatsbahnhofs. Das historische Empfangsgebäude des Großenhainer Bahnhofs ist erhalten geblieben. Es steht in der Güterzufuhrstraße im Stadtteil Ströbitz, auf der Nordseite der Anlagen des Cottbuser Hauptbahnhofs. Der in den 1870er-Jahren errichtete Ziegelbau steht unter Denkmalschutz.
Programm
Im Großenhainer Bahnhof wird die Ausstellung der openart Lausitz Biennale zu sehen sein und nebenan in einer Alten Segeltuchfabrik die Ausstellung "Zwischen Zeiten – Architektur und Alltag in der Lausitz" mit Fotografien von Erich Schutt und Martin Maleschka. Dort werden zahlreiche Denkmäler der Lausitz mit historischen und aktuellen Abbildungen zu sehen sein. Zudem gibt es kostenlose Führungen.
Hinweise
Die Alte Segeltuchfabrik ist leider nur über eine Treppe zu besuchen.
openart Lausitz Biennale
Zeiten
Im Süden Brandenburgs präsentiert die 1. openart Lausitz Biennale internationale, überregionale und regionale Künstler:innen mit Arbeiten aus allen Sparten der Bildenden Kunst – vielfältig, überraschend, inspirierend.
Großenhainer Bahnhof – der vergessene Knotenpunkt
Zeiten
Führung durch das Gebäude und die aktuelle Ausstellung mit Einblicken in die Geschichte des häufig vergessenen dritten Bahnhofs in Cottbus.
Kostenlose Führungen mit Kurator
Zeiten
In der Alten Segeltuchfabrik gibt es kostenlose Führungen durch den Kurator Heiko Straehler-Pohl - mit Einblicken in die Ausstellung und Informationen zum Konzept sowie den vertretenen Künstlern.
Hinweise
Treffpunkt ist die 1. Etage in der ehemaligen Segeltuchfabrik.
Architektur und Alltag in der Lausitz
Zeiten
"Zwischen Zeiten" verbindet zwei fotografische Blicke auf die Lausitz: Erich Schutt dokumentierte über Jahrzehnte Aufbau und Alltag der sozialistischen Region, Martin Maleschka hält den heutigen Strukturwandel fest. In historischen und aktuellen Aufnahmen treten zahlreiche Denkmale der Lausitz einander gegenüber – Architektur, Industriebauten, Tagebaulandschaften – und erzählen von Stadtentwicklung sowie einem Wandel, der Landschaften und Lebenswege immer wieder neu prägt.
Hinweise
Die Führung findet in der fünf Minuten entfernten Segeltuchfabrik in der Wilhelm-Külz-Straße 15 statt.

