Fotoquelle: Stadt Ingolstadt
Sakralbauten
Denkmalkategorie

Kloster Gnadenthal

Über dieses Denkmal

Das Kloster St. Johann im Gnadenthal ist eine Ordensniederlassung der Franziskanerinnen und wurde angeblich 1276 gegründet. Die Klosterkirche ist ein einschiffiger Bau mit dreiseitigem Chorschluss und Dachreiter. Sie wurde 1487 erbaut (dendro.dat.), 1604 (dendro.dat.) barock nach Westen erweitert und 1697/98 verändert. Sie besitzt eine Ausstattung. Das Franziskanerinnenkloster ist eine dreigeschossige Vierflügelanlage. Der Nordflügel wurde 1480/81 erbaut. Der Ostflügel an der Harderstraße wurde nach 1592 (dendro.dat.) teilweise neu erbaut und erhöht. Der Südflügel entstand gleichzeitig unter Einbeziehung eines älteren Bürgerhauses. Im Westen wurde um 1683/84 (dendro.dat.) ein Neubau errichtet. Die Anlage steht teilweise über älteren Kelleranlagen. Das Innere wurde um 1686/87 barockisiert.

Programm

Besichtigt werden kann an diesem Tag auch die im 17. Jahrhundert eingerichtete Apotheke an ihrem ursprünglichen Standort im zweiten Obergeschoss des alten Traktes im Kloster. Der etwa acht Quadratmeter große Raum ist an drei Seiten mit Schränken bestückt, die zahlreichen Schubladen sind bildhaft bemalt. In den Regalen sind wertvolle Gefäße mit pharmazeutischen Aufschriften und Apothekengerätschaften aus verschiedenen Materialien ausgestellt.