Wassermühle Brömsenberg
Über dieses Denkmal
Das Mühlengebäude der Wassermühle Brömsenberg wurde zwischen 1864 und 1868 am heutigen Standort südlich der Sudeinsel vom Mühlenpächter Johann Friedrich Wilhelm Jessel im Auftrag des Mecklenburg-Schwerinschen Ministeriums für Landwirtschaft, Domänen und Forsten neu errichtet und 1910 um ein Geschoss erweitert. 1922 erneuerte der Müller Rentzmann zwei ältere Turbinen durch zwei 34,8 PS Francisturbinen der Schichau-Werke in Elbing. 1921 lieferte die Mühlenbauanstalt Amme, Giesecke & Konegen aus Braunschweig die maschinelle Einrichtung einer kompletten Mühlenanlage, darunter 2 doppelte Dialogwalzenstühle und ein vierteiliger Plansichter. Durch die beiden Doppelwalzenstühle wurde ein französischer Mahlgang durch den Plansichter drei Vorsichter ersetzt. 1948 wurde der Mühlenhof vergrößert. Seitdem diente eine – vermutlich – vom Zwangsarbeiterlager des Marinearsenals Jessenitz umgesetzte Baracke als Lagerraum, aus Holzfertigteilen mit Rahmenbindern freitragend erbaut.
Programm
Puzzlestücke zu 400 Jahren Mühlengeschichte
Beginn
Auf zwei großen Tafeln im Mühlengebäude werden Kopien von historischen Dokumenten, Landkarten und Fotos präsentiert
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Tag des offenen Denkmals
Zeiten
Ab 10 Uhr sind die Türen offen und die beiden Gebäudeteile Mühle und Wohnhaus können einzeln oder in Kleingruppen in Begleitung besichtigt werden.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
