Schlösser & Burgen
Denkmalkategorie

Schlosstorhaus Dexheim

Über dieses Denkmal

Das Dexheimer Schloss wurde 1689 im Zuge der Pfalzverwüstung im pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Truppen des französischen Generals Mélac gesprengt. Übriggeblieben sind nur ein Turmstumpf und das beschädigte Schlosstor. Im Dorf wurden alle größeren Gebäude zerstört. Unter Benutzung der Steine aus den Ruinen, den sogenannten Spolien, bauten die Dexheimer ihr Dorf wieder auf und reparierten das Schlosstor mit dem angrenzenden Haus. Im Zuge der Restaurierung der Fassaden wurde entdeckt, dass das Tor einen Wehrgang besessen haben muss, der in das Innere des Schlosshofs mündete. 2016 konnte im Gebäude ein kleines Heimatmuseum eröffnet werden. Ein besonderes Ausstellungsstück ist ein ca. 23,5 Mio. Jahre alter Ährenfisch, der in der Dexheimer Gemarkung gefunden wurde: „hemitrichas stapfi“, benannt nach Arnulf Stapf, dem Gründer des Paläontologischen Museums Nierstein.

Programm

Führung, kleine Ausstellung sowie eine aktuelle Bibelausstellung.

Hinweise


Ab ca. 12:00 Uhr geöffnet.