Ruine der Wasserburg Staden
Über dieses Denkmal
Die Wasserburg Staden wird urkundlich erstmals 1156 erwähnt, als ihre Erbauer, Wortwin und seine Frau Hedwig, die Burg dem Kloster Fulda zu Lehen auftrugen. Von dieser ältesten Anlage sind nur Teile der nördlichen Ringmauer mit der typischen Buckelquaderverblendung erhalten. Aus dem 14. Jahrhundert stammt der quadratische Turm der Vorburg. Von 1405 bis 1819 war die Burg im Besitz einer Ganerbschaft, der zeitweise 19 und zuletzt nur noch drei Anteilseigner angehörten: die Burg Friedberg beziehungsweise das Großherzogtum Hessen-Darmstadt, die Grafen von Isenburg-Büdingen und die Freiherren von Löw zu Steinfurth.
Programm
Wir feiern das 870-jährige Bestehen der Wasserburg Staden. Das Denkmal ist zur Besichtigung geöffnet. Besucher:innen können an einem Gestaltungsworkshop, künstlerischen Aktivitäten und Diskussionen teilnehmen. Ziel ist es die Burgruine stärker ins Bewusstsein zu rücken und neu zu beleben.
Hinweise
Zugang über Wiese ist ausgeschildert. Keine Parkmöglichkeit am Turm, nur im Ortsteil.
