Friedhof Huckelriede
Über dieses Denkmal
Der Huckelrieder Friedhof ist der größte und gestalterisch bedeutendste Bremer Friedhof der Nachkriegszeit. Planungsbeginn war 1948, Fertigstellung 1968 mit der sog. Feierhalle, deren Inneres durch die Führung zugänglich gemacht wird. In mehrfacher Hinsicht lässt sich der Huckelrieder Friedhof mit dem diesjährigen Denkmaltagsmotto „Netzwerke und Infrastruktur“ in Verbindung bringen – zunächst als Bestandteil kommunaler Infrastruktur. Zudem ist er ein wichtiges Element im Grün- und Freiraumnetz des Bremer Gartendirektors Erich Ahlers. Nicht zuletzt wird er von einem bemerkenswerten Wegenetz erschlossen. Diesem folgend zeigt der Rundgang die gestalterischen Qualitäten der Anlage, die in der Tradition des deutschen Parkfriedhofs steht. Die von Gerhard Müller-Menckens, Bremen, geschaffenen Hochbauten, insbesondere die monumentale Eingangshalle, zeigen deutlich die Vorbildwirkung des schwedischen Funktionalismus (Stockholmer Skogskyrkogården von Gunnar Asplund).
Programm
Führung über den Friedhof Huckelriede
Beginn
In der Führung von Dr. Rolf Kirsch, Denkmalpfleger i. R., soll neben künstlerischen und historischen Aspekten auch die aktuelle Fortentwicklung der Anlage durch den Wandel der Bestattungskultur thematisiert werden.
Hinweise
Treffpunkt vor der Eingangshalle
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
