Fotoquelle: Katharina Stünkel, Stadt Detmold
Sakralbauten
Denkmalkategorie

Wallgraben 8 – Kirche St. Bonifatius mit Turm

Über dieses Denkmal

Mit der Versetzung des Postrats Maximilian Freiherr von Laßberg nach Detmold entstand ab 1847 wieder eine katholische Gemeinde in der überwiegend evangelischen Residenzstadt. Zunächst fanden die Gottesdienste im ehem. Waisenhaus und später im Wohnhaus Laßbergs statt. Bereits 1851 begann am Wall der Bau einer eigenen Kirche nach Plänen des Architekten Ferdinand Merckel, die am 7. November 1852 durch den Paderborner Bischof Franz Drepper geweiht wurde. Namensgeber der Kirche war vermutlich der Bonifatius-Verein, der den größten Teil der Baukosten übernahm. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Gebäude mehrfach erweiter. Nach dem Bau der neuen St.-Bonifatius-Kirche am Schubertplatz in den Jahren 1950/51 verlor das Gebäude seine kirchliche Funktion. Die ehemalige Kirche wurde profaniert und gemeinsam mit dem Pfarrhaus zu einem Altenheim umgebaut. Der neoromanische Kirchturm steht seit 1989 unter Denkmalschutz und erinnert bis heute an die Anfänge der katholischen Gemeinde in Detmold.

Programm

Die Kirche ist am Sonntag, 13.09.26, von 10:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. Ein Ansprechpartner ist vor Ort und beantwortet bei Bedarf gerne Fragen.