Grundschule Halmerweg
Über dieses Denkmal
Die Grundschule am Halmerweg zählt zu den bedeutendsten Schulbauten der Nachkriegszeit in Bremen. Die zwischen 1956 und 1965 nach Plänen des Bremer Architekten Gerhard Müller-Menckens entstandene Pavillonschule verbindet innovative Architektur mit neuen pädagogischen Ideen. Drei um 45 Grad gegeneinander verschwenkte zweigeschossige Pavillons mit je acht Klassenräumen sind über einen geschwungenen Wandelgang mit dem Zentralgebäude verbunden. Herzstücke der Anlage sind die achteckigen Klassenräume, die durch ihre offene Form Gruppenarbeit begünstigen, optimale Belichtung ermöglichen und den klassischen Frontalunterricht aufbrechen sollten. Die zentrale Halle in den Pavillons mit ihren großzügigen geschwungenen Treppenräumen diente nicht nur der Erschließung, sondern auch als Ort für Theater, Versammlungen und Gemeinschaft. Kunstvolle Keramikmosaike der Bremer Künstlerin Elisabeth Pluquet-Ulrich prägen bis heute diese Räume.
Programm
Führung durch die Grundschule am Halmerweg
Beginn
Kunstvolle Keramikmosaike der Bremer Künstlerin Elisabeth Pluquet-Ulrich prägen bis heute diese Räume. Gegenüber der Pavillons befindet sich das eingeschossige Zentralgebäude mit dem unter einem Tonnendach gelegenen sogenannten „Marktplatz“ – ein multifunktionaler Ort: Pausentreffpunkt, Aula, Versammlungsort auch für das Quartier.
Hinweise
Barrierefrei.
Führung mit Eberhard Syring (Architekturhistoriker) und
Ihno Pieper (Schulleiter): 11:00 h; Treffpunkt: am Schultor.
