Gotisches Haus
Über dieses Denkmal
Das Gotische Haus ist ein 1823 im Auftrag der Landgräfin Elizabeth für ihren Mann, Landgraf Friedrich VI. Joseph, errichtetes Jagdschloss am Großen Tannenwald. Es hat, nach dem Tod des Landgrafen im Jahr 1829, seine Funktion nie aufnehmen können und diente fortan den unterschiedlichsten Zwecken. Seine Architektur wurde mehrfach der sich ändernden Nutzung angepasst, bis es nach einem Brand im Inneren völlig zerstört wurde. Nach einer ersten Sanierung in den 1980er Jahren wurde es im Äußeren der ursprünglichen Form weitestgehend angeglichen. Im Inneren hatte das Feuer alles zerstört. Ein mehrgeschossiger Beton- und Mauerbau ersetzte die einst eingeschossigen Räumlichkeiten. 1985 zog hier das 1916 gegründete Städtische historische Museum ein. 2020 wurde das Gotische Haus aufgrund einer erneuten Sanierung geschlossen. Die Wiedereröffnung des Museum Gotisches Haus konnte Im Herbst 2025 erfolgen.
Programm
Das Gotische Haus – Vom Jagdschloss zum Museum
Beginn
Das 1823 im Auftrag der Landgräfin Elizabeth errichtete Gebäude im Stil der Tudorgotik erzählt fast 200 Jahre Bau- und Nutzungsgeschichte: von seinen Anfängen als repräsentatives Jagdschloss, das jedoch nie in dieser Funktion genutzt wurde, über vielfältige Umgestaltungen bis zum heutigen Museum. Entdecken Sie die spannende Geschichte dieses außergewöhnlichen Hauses.
Hinweise
Treffpunkt für die Führung ist im Foyer des Gotischen Hauses.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
