Ehem. Uhrenfabrik G. Würthner
Über dieses Denkmal
Das Fabrikgebäude mit zugehöriger Villa wurde 1904 für den Uhrenfabrikanten E. R. Schlenker errichtet. Die Bauten im zeitgenössischen Stil zwischen Späthistorismus und Jugendstil entstanden in der damaligen Peripherie „Hohlöhren“ während einer wirtschaftlichen Hochphase. 1929 begann die Nutzung durch die Uhrenfabrik Georg Würthner. Ab 1944 musste hier der aus der Ukraine verschleppte Wolodymyr Shcherbina Zwangsarbeit leisten. Heute befinden sich in dem Gebäude Wohnungen sowie die Uhrmacherei VECTOR-technik-gmbh, in der seit vier Generationen Uhren repariert, restauriert und entwickelt werden.
Programm
Uhrenfabrikgeschichte in Schwenningen
Zeiten
Harald Maier führt durch die Architekturgeschichte der ehem. Uhrenfabrik. Florian Kemmelmeier und Valerij Cherniavskij berichten über Wolodymyr Shcherbina, der während des II. Weltkriegs verschleppt wurde und ab 1944 bei G. Würthner Zwangsarbeit leisten musste. Zudem öffnet die heute im Gebäude ansässige Uhrmacherei VECTOR-technik-gmbh ihre Türen. Seit vier Generationen werden hier Uhren repariert, restauriert und entwickelt sowie Uhrmacherwerkstätten ausgestattet.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
