Fotoquelle: Michael Künzler
Industrie
Denkmalkategorie

Trafohäusle Reimlingen

Über dieses Denkmal

Elektrische Geräte wie Herd, Kühlschrank und Computer sind aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Flächendeckend verfügbar wurde elektrischer Strom jedoch im Ries erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1913 wurde auch Reimlingen an das Netz der „Bergmann-Elektricitäts-Unternehmungen“ aus Ellwangen angeschlossen. Zu diesem Zweck war nicht nur die Errichtung von Stromleitung und -masten, sondern auch von Transformatorenhäusern notwendig. Mit dem „Trafohäusle“ hat sich in Reimlingen ein solches Zeugnis der Elektrifizierung des Rieses aus dem Jahr 1913 erhalten. In seiner Gestaltung mit ziegelgedecktem Satteldach, Giebelgesimsen sowie dem charakteristischen Traufknoten knüpft es an die Bautradition der Rieser Bauernhäuser an. Erst 2023 entfiel die Nutzung als Trafostation. Durch die Eintragung in die Bayerische Denkmalliste entging es knapp dem Abriss. In diesem Jahr öffnet es erstmals seine Tür für die Öffentlichkeit, auch historische Baupläne gibt es zu sehen.

Programm

• Blick in die Trafostation • Erläuterungen zur Geschichte und Funktionsweise • Baupläne von 1913 liegen aus