Neorokokosaal "Goldener Löwe"
Über dieses Denkmal
Das Vorhaben, einen repräsentativen Ballsaal zu erbauen, hatte schon Gasthofbesitzer Gottlob August Oeser. Nachdem im Jahre 1857 ein Brand den Gasthof vernichtete, reichte Oeser bei der Brandversicherungsinspektion Waldheim einen Riss für die Neuerrichtung des Gebäudes ein, der die großzügige Erweiterung von zwei auf drei Etagen enthielt. Im zusätzlichen Stockwerk wurden Fremdenzimmer und ein größerer Saal errichtet. Johann Gottfried Krumbiegel zeichnete bei diesem Unternehmen als Baumeister. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten in den Jahren 2016 – 2020 und einem Kostenaufwand von mehr als fünf Millionen erstrahlt das Haus mit seinem Neorokokosaal schöner denn je in seiner vollen Pracht. Hier ist es gelungen, ein Beispiel der bürgerlichen Festkultur des 19. Jahrhunderts zu erhalten. Doch nicht nur der Erhalt, sondern auch die Verwandlung in ein modernes Veranstaltungszentrum ist gelungen. Darauf ist Hainichen sehr stolz.
Programm
Kurzführung zum Neorokokosaal
Beginn
Nach der offiziellen Eröffnung des Tages des offenen Denkmals 2026 für den Freistaat Sachsen wird Stadtrat und Geschäftsführer des Miskus, Thomas Kühn, im Saal des "Goldenen Löwen" allen Interessierten spannende und anekdotenreiche Einblicke in die Historie des geschichtsträchtigen Gebäudes geben.
Hinweise
Treffpunkt für die Führung ist der Neorokokosaal im "Goldenen Löwen".
Keine Anmeldung erforderlich.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.


