Jüdischer Friedhof Wankheim
Über dieses Denkmal
Der jüdische Friedhof wurde 1774 angelegt und bis 1941 belegt. Er ist heute im Besitz der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg und wird sowohl als Ort des Totengedenkens als auch als Erinnerungsort mit Denkmalcharakter gepflegt. 1946 ließ der Shoa-Überlebende Victor Marx einen Gedenkstein für die Opfer der Gemeinde Tübingen erstellen.
Programm
Der Förderverein für jüdische Kultur in Tübingen e. V. lädt von 11:00-16:00 Uhr zum Besuch des jüdischen Friedhofs Wankheim ein. Da an diesem Tag Rosch Haschana, das jüdische Neujahrsfest, gefeiert wird, ist der Friedhof geschlossen. Die Führungen und Kurzvorträge finden daher außerhalb des Friedhofs statt. Führungen bzw. Kurzvorträge jeweils ca. 30 min 11 Uhr: Die jüdischen Gemeinden Wankheim, Tübingen, Reutlingen – ihre Orte und Räume. 12 Uhr: Der jüdische Friedhof Wankheim – ein Ort für Erinnerung und Begegnung. 13 Uhr: Rosh Hashana – das jüdische Neujahrsfest und weitere Feiertage, ihre Bedeutung und Inhalte. 14 Uhr: Jüdische Namen – Hintergründe, Veränderungen, Bedeutungen. 15 Uhr: Das Haus der Ewigkeit – Besonderheiten eines jüdischen Friedhofs.
Hinweise
Treffpunkt: am Gedenkbuch für Tübinger Jüdinnen und Juden vor dem Eingangstor zum jüdischen Friedhof.
Anfahrt mit dem Auto: B28, Ausfahrt Kusterdingen-Wankheim Richtung Wankheim, vor dem Kreisverkehr rechts abbiegen, nach der Unterführung links. Von Tübingen über Tierheim und Erddeponie bergauf.
Anfahrt mit dem Bus: Linie 7625 bis Wankheim Helleräcker, anschließend ca. 600 m Fußweg.
Keine Anmeldung erforderlich.

