Eiermannbau Apolda
Über dieses Denkmal
Apolda war über Jahrzehnte ein bedeutender Industrie- und Produktionsstandort. Nach 1990 blieben jedoch viele Fabriken und großflächige Areale ungenutzt. Dazu zählt auch die ehemalige Weberei des Apoldaer Architekten Hermann Schneider, die 1938/39 nach Plänen des damals noch jungen Egon Eiermann für die Total KG erweitert wurde. Der sensibel modernisierte Industriebau gilt heute als bedeutendes Denkmal. Nach dem Ende der Feuerlöschgeräteproduktion stand das Ensemble mit über 5.000 Quadratmetern Nutzfläche und zwei Hektar Grundstück jahrzehntelang leer. Der Eiermannbau steht beispielhaft für viele anspruchsvolle Leerstände im ländlichen Raum, die neue Entwicklungsstrategien erfordern. 2014 wurde das Projekt Teil der IBA Thüringen, 2017 erwarb die LEG Thüringen die Immobilie. Bis 2023 entwickelte die IBA das Projekt programmatisch. Heute ist der Eiermannbau ein lebendiger Ort mit Stadtmuseum, Co-Working und Sitz der Stiftung Baukultur Thüringen.
Programm
Eine Führung durch den Eiermannbau Apolda mit Erläuterung der Entwicklung nach dem Leerstand ab 1994. Das Museum auf Zeit mit Fokus auf die Textil- und Glockengeschichte ist an dem Tag regulär und kostenfrei von 11-17 Uhr geöffnet.
Führung durch den Eiermannbau
Beginn
Führung durch den Eiermannbau


