Sakralbauten
Denkmalkategorie

Dorfkirche Sembten

Über dieses Denkmal

Die kleine Kirche wurde 1718 erstmals als Tochterkirche von Grano erwähnt. Möglicherweise ist dies zugleich das Jahr ihres Baubeginns. Zu dieser Zeit besaß die Familie von Haugwitz das Rittergutsdorf Sembten. Sehr wahrscheinlich stehen sowohl der sakrale Bau als auch die Gutsanlage mit diesem Adelsgeschlecht in Verbindung, das von 1700 bis 1770 in Sembten ansässig war. Die Einwohnerzahl hatte sich in dieser Zeit erheblich vergrößert, sodass der Bau einer Kirche erforderlich wurde. Als einzige von ursprünglich drei Bronzeglocken befindet sich noch eine Glocke von 1533 im Glockenstuhl des Kirchturms. Im Kirchenschiff hängt zudem ein bemerkenswerter farbiger Kristallleuchter, der elektrisch betrieben wird. Die Kirche von Sembten steht unter Denkmalschutz.

Programm

Offene Kirche