Kalmenhof
Über dieses Denkmal
Angehörige der Familie von Stockheim waren seit dem 14. Jahrhundert Burgmannen der Grafen von Nassau. Die Familie starb 1702 aus. Das Anwesen mit dem Herrenhaus wechselte häufig den Besitzer. Von 1768-76 war es in den Händen der Familie von Kalm, die bis heute als Namensgeber fungiert. 1888 gründete hier eine Gruppe von Frankfurter Bürgern eine „Anstalt für schwachsinnige Kinder”. Das Herrenhaus ist seit 2006 Privatbesitz.
Programm
Gedenk- und Lernort Kalmenhof
Beginn
Im Rahmen des Projekts „Gedenkkultur Kalmenhof“ wurden Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums zu Schüler-Guides ausgebildet. Zum Tag des offenen Denkmals bieten sie erstmals gemeinsam mit der Gedenkstätte Hadamar sowie der Deutschen Kriegsgräberfürsorge eine öffentliche Führung über das Gelände des Gedenk- und Lernorts Kalmenhof an. Die Führung beleuchtet die Geschichte des Kalmenhofs mit Fokus auf die Zeit des Nationalsozialismus und die Schicksale der dort verfolgten und ermordeten Menschen.
