Kath. Kapelle St. Albertus Magnus
Über dieses Denkmal
Die Kapelle St. Albertus Magnus ist die kleinste Kirche im Erzbistum Berlin mit einer sehr bewegten und interessanten Geschichte. 1890 von einem namhaften Berliner Architekten als Gartenpavillon eines Gutshofes errichtet, später als Mausoleum, dann als Umkleideraum für eine Kegelbahn genutzt, ab 1934 als Kirche. Von 1963 bis 1997 Kuratie mit eigenem Pfarrer. Seit 1995 unter Denkmalschutz. Prachtvolle Holzverkleidung mit farbigen Kacheln und bunte, bleiverglaste Rundglasfenster aus der Zeit der Erbauung, Tabernakel mit Jugendstilmotiven, Kreuzweg eines bekannten Künstlers. Im Außenbereich großes, von Vertriebenen aus dem Osten mitgebrachtes Holzkreuz und Mariengrotte. Derzeit vorbereitende Arbeiten für Restaurierung der Außenfassade und des Dachs. In der Literatur als „etwas Wunderbares, ein Kleinod der Architektur“ und „einzigartiger Bau“ bezeichnet.
Programm
Bau- und kunsthistorische Führungen
Zeiten
Geschichtlicher Überblick von 1890 bis heute: Vom Gartenpavillon zur katholischen Kapelle
Hinweise
Keine Anmeldung erforderlich. Bitte einfach vorbeikommen. Für Kinder ist ein großer Spielplatz direkt gegenüber.

