jüdischer Friedhof „Am Grünen Wege”
Über dieses Denkmal
Wann der jüdische Friedhof in Altena angelegt wurde, kann mit Sicherheit nicht gesagt werden. Ein im Kreisarchiv des Märkischen Kreises aufbewahrtes Sterberegister der Juden führt aus, das u.a. im Jahr 1822, 1823 -1847 Juden in Altena bestattet wurden. Hanna Langstadt, die am 26. April 1837 verstarb, ist die erste aktenkundige Verstorbene, die in Altena auf dem jüdischen Friedhof bestattet wurde. Die Bestattungen auf dem jüdischen Friedhof endeten mit dem jüdischen Leben in Altena. Die Stadt wurde 1942 "judenfrei". Während des Zweiten Weltkriegs wurde der jüdische Friedhof stark beschädigt. Die Eisengitter der Gräber und das Eingangstor wurden verschrottet und manche Grabsteine wurden umgeworfen. 1948 und 1986 wurde der Friedhof erneut geschändet. Nach Berichten von Zeitzeugen waren dies Schäden im Jahr 1986 schlimmer als die in der NS-Zeit. Heute ist der jüdische Friedhof Mahnmal und Gedenkstätte und wird von der Stadt Altena gepflegt.
Programm
Führung zur Geschichte des jüdischen Friedhofes
Beginn
Hinweise
Treffpunkt: Am Grünen Weg vor Hausnummer 41.
In der Nähe stehen keine öffentlichen Parkplätze zur Verfügung.
