Stollenanlage Jonastal & Konzentrationslager S III
Über dieses Denkmal
Die Stollenanlage im Jonastal erinnert an eines der größten und bis heute rätselhaftesten Bauvorhaben der NS-Zeit. Ab November 1944 entstand hier unter strengster Geheimhaltung eine unterirdische Großbaustelle. Rund 20.000 Häftlinge aus verschiedenen Konzentrationslagern mussten unter unmenschlichen Bedingungen an dem Projekt arbeiten, etwa 10.000 von ihnen starben. Bis Anfang April 1945 wurden 25 Stollen in die Hänge getrieben. Welchem Zweck die Anlage letztlich dienen sollte, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Nach Kriegsende wurden die Stolleneingänge gesprengt und die Baustelle weitgehend abgetragen. Heute können Besucherinnen und Besucher die Spuren der ehemaligen Baustelle auf einem Geschichtslehrpfad erkunden. Informationstafeln entlang des Weges erläutern die sichtbaren Überreste und ordnen sie historisch ein. Führungen und weitere Informationen bietet die Geschichts- und Technologiegesellschaft Großraum Jonastal e. V.
Programm
Führungen
Beginn
Ausstellung im Dokumentationszentrum
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
