Fotoquelle: UDSB
Öffentliche Bauten
Denkmalkategorie

Schlossmuseum Arnstadt

Über dieses Denkmal

Das Neue Palais ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der Arnstädter Residenzgeschichte. Es entstand von 1729 bis 1734 als Witwensitz für Elisabeth Albertine, Gemahlin Fürst Günthers I. von Schwarzburg-Sondershausen, und zählt zu den frühen klassizistisch geprägten Bauten Thüringens. Seit 1919 beherbergt es ein Museum mit den ehemaligen fürstlichen Kunstsammlungen. Zu den Höhepunkten gehören der restaurierte Festsaal, das original erhaltene Porzellankabinett von 1735 mit rund 1.000 ostasiatischen Porzellanen sowie Sammlungen von Meißner Porzellan, Fayencen und barocken Gläsern. Besonders wertvoll sind elf Brüsseler Bildteppiche des 16. Jhs., darunter zwei weltweit einzigartige Tapisserien mit Affendarstellungen. Berühmt ist auch die barocke Puppenstadt „Mon Plaisir“, die in 82 Puppenstuben mit rund 400 Figuren das Leben einer Residenzstadt vor 300 Jahren zeigt. Eine Bach-Ausstellung ergänzt das Angebot.

Programm

Es werden Führungen angeboten. Zu besichtigen sind die barocke Puppenstadt „Mon Plaisir“, die Bachausstellung und eine Sonderausstellung mit Liveperformances. Zudem gibt es Bodypainting in allen Museumsräumen.