Fotoquelle: Förderverein Simultankirchen
Sakralbauten
Denkmalkategorie

St. Sebastian

Über dieses Denkmal

Die kleine Kapelle war um 1480 vor der Stadtmauer errichtet, beim Stadtbrand von 1540 aber bereits wieder zerstört worden. Nach wechselvollen Zeiten zwischen profaner und leidlich kirchlicher Nutzung wurde sie im späten 17. Jh. erneuert und fungierte zwischen 1680 und 1687 für kurze Zeit als Simultankirche. Sie liegt an der Route 6 des Simultankirchen-Radweges durch die Oberpfalz. Der Hl. Sebastian als Patron der Kirche galt als Pestheiliger, dem sich die Katholiken in Seuchenzeiten anvertrauten. Welche bedeutende Rolle die Heiligen im katholischen Verständnis spiel(t)en, ist auch an den Zunftstangen erkennbar. Sie waren lange am Dachboden eingelagert, bis man sie vor einigen Jahren mit geschnitzten Heiligenfiguren aus Südtirol reaktivierte. Jedes Handwerk verfügte über einen eigenen Patron als Fürsprecher vor Gott. Anrührend ist das Epitaph der beiden wenige Wochen alt gewordenen Zwillinge des Pfalzgrafen Friedrich von Vohenstrauß, vor 1590 entstanden.

Programm

Um 15:00 Uhr findet eine musikalische Kirchenführung statt. Die Kirche ist ganztags bis zum Eisengitter geöffnet, für die Veranstaltung von 14:00-17:00 Uhr kann sie auch innen besichtigt werden.

Führung

Musikalische Kirchenführung

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 15:00 Uhr

Musikalische Kirchenführung unter dem Thema „Die Weidener Handwerkszünfte und ihre Heiligen“. Referent ist Norbert Ringer. Musikalische Gestaltung: Stefan Schultes, Orgel und Alexandra Reger, Querflöte. Leitung: Herbert Baumann.

Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.

Kontakt

Herbert Baumann