AlpenStadtMuseum
Über dieses Denkmal
Eines der ältesten Häuser Sonthofens; historisches Bauernhaus (Mitterstallhaus) mit Kern aus dem 17. Jahrhundert und einer Ausbauphase 1679/80. Nutzung als Heimatmuseum ab 1930; ein erster Museumsanbau erfolgte 1972. Das seither als „Heimathaus“ bekannte Museum wurde ab 2020 abermals umgebaut, erweitert (u. a. unter Einbeziehung des ebenfalls historischen Nachbargebäudes) und saniert und 2023 als AlpenStadtMuseum wiedereröffnet. Ausgestellt werden die Geschichte Sonthofens und des umgebenden Oberallgäus anhand von Themen wie z. B. Alpwirtschaft, (Berg)tourismus oder Erfindergeist. Auch die Geschichte der ehemaligen NS-Ordensburg Sonthofen und die Altmummener Krippe werden präsentiert. Im historischen Bauernhaus (samt Bauerngarten) ist die kärgliche Lebenswelt um 1900 zu erleben.
Programm
„Kelten und Kaltgetränke“ – kostenloser Museumseintritt; Special im Museumscafé. Kostenloser Vortrag um 14:30 Uhr: Die Kelten in Südbayern – Krieger, Händler, Priester zwischen Manching und Sonthofen.
Kelten in Südbayern – Krieger, Händler, Priester
Beginn
Die keltische Eisenzeit im Zentrum Europas war eine bewegte Epoche: Intensive Kontakte, aber auch kriegerische Konflikte prägten Kultur, Wirtschaft und Leben. Rätselhafte Monster, Dämonen und Tiere zierten Schmuck und Kultobjekte. Griechen und Römern erschienen die Kelten als wilde Gegner und tapfere Krieger. Auch Südbayern ist reich an über 2000 Jahre alten archäologischen Spuren der Kelten.


