Industrie
Denkmalkategorie

Ehemaliges Umspannwerk Jena Nord/„Imaginata“

Über dieses Denkmal

1926 ging die nach Plänen des Weimarer Architekten Bruno Röhr errichtete 50-kV-Halle des Umspannwerks Jena Nord ans Netz. Verbunden mit der Schaltanlage Burgau (ZEISS) ermöglichte sie den Aufbau eines stabilen 10-kV-Netzes in Jena. In den 1930er-Jahren entwickelte sich das Umspannwerk zu einem Knotenpunkt der regionalen Stromversorgung. 1942 wurde die Anlage durch den Bau einer 110-kV-Halle ergänzt und anschließend auf 110-kV-Einspeisung umgestellt. Seit 1993 wird das Umspannwerk als Kulturdenkmal im Denkmalbuch des Freistaates Thüringen geführt. Seit 1997 ist es Domizil der Imaginata, die das technische Denkmal als Kultur- und Bildungseinrichtung mit einem naturwissenschaftlichen Stationenpark nutzt.

Programm

Nach einigen Jahren Pause lädt Jena 2026 wieder zu einer kleinen Eröffnungsveranstaltung am Vorabend des Tags des offenen Denkmals® ein. Im Mittelpunkt steht das Thema „NetzWerke“. Auch in Jena bilden Eigentümer/-innen, Architekt/-innen, Vereine, Initiativen, Handwerker/-innen, Restaurator/-innen und die Denkmalpflege in den Behörden ein Netzwerk, ohne das unser kulturelles Erbe nicht zu bewahren wäre. Die Veranstaltung richtet den Blick auf die weite Ausdehnung und gleichzeitige Engmaschigkeit dieses Netzwerks sowie auf sein Potenzial und seine Wirkkraft.

Sonstiges

Eröffnungsveranstaltung Tag des offenen Denkmals

Beginn

Samstag, 12.09.2026 16:00 Uhr | Dauer: 120 Minuten

Es sprechen M. Sterzing (Imaginata e. V.), F. Bürglen (Ortskuratorium DSD) und E. Zimmermann (Untere Denkmalschutzbehörde Jena). Helga Assing am E-Piano und Klaus Wegener am Saxophon sorgen für die musikalische Umrahmung. Im Anschluss lädt der Verein zu einer Führung durch das technische Denkmal und die neue Ausstellung ein.

Kontakt

Elke Zimmermann
Stadtverwaltung Jena