Dorfkiche Groß Glienicke
Über dieses Denkmal
Die Dorfkirche Groß Glienicke gehört zu den ältesten Bauwerken Potsdams. Ihr Feldsteinmauerwerk stammt im Kern aus dem 13. Jahrhundert. Ihre heutige Gestalt erhielt die Kirche vor allem zwischen 1679 und 1684, als sie unter dem Patronat Hans Georgs III. von Ribbeck grundlegend umgebaut und mit einem Westturm versehen wurde. Besonders bemerkenswert ist die außergewöhnlich reiche und nahezu vollständig erhaltene Ausstattung aus der Zeit des Barock. Dazu gehören der Altaraufsatz, die reich verzierte Kanzel von 1680, die Taufe, historische Grabdenkmäler sowie die kunstvoll gestaltete Decke. Sie machen die Kirche zu einem herausragenden Zeugnis protestantischer Frömmigkeit des 17. Jahrhunderts. In den vergangenen Jahren wurde das denkmalgeschützte Gebäude umfassend restauriert. Dabei wurde auch das mittelalterliche Feldsteinmauerwerk wieder sichtbar gemacht.
Programm
Kirchen- und Friedhofführungen in 30-Minuten-Rhythmus nach Bedarf
Hinweise
Über die sog. Brautpforte gibt es einen barrierefreien Zugang zum Hauptteil der Kirche. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Gemeindezentrum nebenan.
Gottesdienst zum Tag des offenen Denkmals
Beginn
Am Tag des offenen Denkmals feiern wir Gottesdienst in der Dorfkirche Groß Glienicke. Im Mittelpunkt steht die Kirche selbst: ihre Geschichte, ihre besondere Ausstattung und die Frage, wie ein jahrhundertealter Ort des Glaubens bis heute lebendig bleibt. Im Anschluss ist Gelegenheit, die Kirche genauer zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Konzert: "Frauen der Antike"
Beginn
Zum Tag des offenen Denkmals laden wir um 17 Uhr zu einem besonderen Konzert in die Dorfkirche Groß Glienicke ein. Unter dem Titel „Frauen der Antike“ verbinden sich Texte von Eugen Roth mit Musik von Vivaldi, Telemann, Sammartini u. a. Es musizieren Ulrike Davof (Oboe), Christian Moser (Blockflöte) und Helgrid Pippig (Cembalo).


