Ehem. Flakturm Heiligengeistfeld
Über dieses Denkmal
Der Flakturm (Gefechtsturm IV) wurde 1942 von Friedrich Tamms und der Organisation Todt (OT), einer staatlichen Bauorganisation im nationalsozialistischen Deutschland, errichtet. Er beherbergte eine Flugabwehrbatterie, Schutzräume sowie Archiv- und Museumsbestände. Nach dem Krieg wurde er als Medien- und Kreativbunker genutzt. 2013 unter Denkmalschutz gestellt, veränderte der sogenannte „grüne Aufbau“ den Bau umfassend. Im Rahmen eines Beteiligungsprozesses im Stadtteil wurde 2015 der Verein Hilldegarden e. V. gegründet, der an der Entwicklung des Nutzungskonzepts mitwirkte.
Programm
Der Verein Hilldegarden e. V. lädt zu einem Austausch über seine Arbeit ein und informiert über die Erforschung der Bunkergeschichte sowie Möglichkeiten zur Beteiligung. Seit mehr als zehn Jahren recherchieren die ehrenamtlichen Mitglieder in Archiven, werten historische Dokumente aus, führen Interviews mit Zeitzeuginnen und -zeugen und dokumentieren Quellen zur Geschichte des Bauwerks. (In den Vereinsräumen Hilldegarden e. V)
Führung
Beginn
Die Führung vermittelt Einblicke in die Geschichte des Bunkers – von den Anfängen seiner Errichtung bis zu seiner heutigen Nutzung. Der Rundgang beginnt in einem der Ecktürme und führt unter anderem zum Ersatzleitstand auf dem ehemaligen Bunkerdach, auf dem heute gemeinschaftliches Gärtnern stattfindet. Den Abschluss bildet der Besuch der Vereinsräume mit einer Präsentation historischer Fotografien.
Hinweise
Ein Teil des Rundgangs findet im Außenbereich statt; wetterangepasste Kleidung wird daher empfohlen.
Führung
Beginn
Die Tour beginnt in einem der Ecktürme mit der Öffnung des Ersatzleitstands auf dem ehemaligen Bunkerdach und endet in den Vereinsräumen mit einer Präsentation historischer Fotografien. Im Mittelpunkt stehen Informationen zur Entwicklung des Bunkers – vom Baubeginn bis zu seiner heutigen Nutzung als Hotspot. Wettergerechte Kleidung wird empfohlen, da ein Teil der Führung im Freien stattfindet.
Hinweise
Treffpunkt: Haupteingang Bestandbunker, unter dem Schild des Ensemble Resonanz (nicht am Drehkreuz zum Bergpfad)


