Ehem. Euchariuskapelle Leiwen
Über dieses Denkmal
Die ehemalige Euchariuskapelle ist ein Spiegelbild der wechselvollen Geschichte der Gemeinde Leiwen. Die erste schriftliche Erwähnung der barocken St. Euchariuskapelle stammt aus dem Jahr 1609. Die Kapelle wurde 1803 säkularisiert und diente danach als Lagerhaus eines Winzers, Eichamt und Obdachlosenheim. Nach einer grundlegenden Restaurierung ab 1989 wurde in der Kapelle und einer nebenstehenden Scheune ab 1993 das Heimat- und Weinmuseum der Gemeinde Leiwen eingerichtet. Die Corona-Epidemie im Jahr 2020 bedeutete dann eine regelrechte Zäsur für das Museum. Sie führte zu einer „vorübergehenden“ Schließung, die bis heute anhält. Ende 2024 wurde daher eine private Bürgerinitiative gestartet, um die ehemalige Euchariuskapelle und das Gemeindemuseum wieder zum Leben zu erwecken. Ziel der Interessengemeinschaft ist dabei die Wahrung der kulturhistorisch bedeutsamen Euchariuskapelle und der Erhalt des Heimat- und Weinmuseums am bestehenden Ort.
Programm
Freie Besichtigung der Kapelle.
Führungen durch das Heimat- und Weinmuseum
Zeiten
Hinweise
Der Erhalt bzw. Umbau des Heimat- und Weinmuseums bietet nach Ansicht der IG Heimat- und Weinmuseum Leiwen die letzte Möglichkeit, den gesamten Straßenzug der Euchariusstraße als in sich geschlossene „Kulturmeile“ der Gemeinde Leiwen zu etablieren.
Kulturhistorischer Dorfrundgang durch Leiwen
Beginn
Kulturhistorischer Dorfrundgang mit Kultur- und Weinbotschafter Andreas Kohl und Christoph Weis.
Hinweise
Start und Ziel an der Kapelle bzw. dem Gemeindemuseum.

