Künstlerhaus Exter
Über dieses Denkmal
Julius Exter (1863-1939) war Mitbegründer der „Münchener Secession“, einer Vereinigung avantgardistischer Maler. 1902 erwarb er das historische „Stricker“-Anwesen, baute es zum Künstlersitz um und ließ sich 1917 endgültig dort nieder. Besonderes Augenmerk widmete er der Gestaltung des üppigen Blumengartens. Hier entwickelte sich sein für das weitere Schaffen bestimmender Stil. Seine von intensiver Farbenpracht geprägten Bilder, darunter zahlreiche Landschafts- und Gartengemälde, entwickelten sich vom Symbolismus und Neoimpressionismus zum Expressionismus. Studierzimmer und Atelier des Malers dienen heute der ständigen Präsentation seiner Gemälde.
Programm
Am Tag des offenen Denkmals ist der Eintritt ins Künstlerhaus und in den Künstlergarten Exter frei. Neben der Möglichkeit zum freien Rundgang gibt es Ciceroni-Stationen zu den anstehenden restauratorischen Maßnahmen, zur Gartengeschichte und -pflege sowie zur diesjährigen Ausstellung, fachkundig erläutert von Mitarbeitenden aus dem Restaurierungszentrum und der Museumsabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung.


