Stadtmauerensemble mit Johannistor und Pulverturm
Über dieses Denkmal
Die mittelalterliche Stadtbefestigung schützte die Bürgerschaft vor Angriffen von außen und grenzte zugleich den Rechtsbezirk der Stadt von der umliegenden Feldmark ab. Heute ist sie nur noch auf der Westseite des Altstadtbezirkes in ihren Dimensionen annähernd zu erschließen. Vom Pulverturm, dem nordwestlichen Eckturm mit vorgelagertem Geschützrondell, bietet sich ebenso wie vom benachbarten Johannistor, eine schöne Aussicht. Das Johannistor ist als einziges von einst 3 Stadttoren bis heute erhalten. Bis weit in die frühe Neuzeit hinein bildete es den einzigen westseitigen Zugang in das Jenaer Stadtgebiet. Die fünfgeschossige Turmanlage war bereits im Mittelalter ein bauliches Symbol für Wirtschaftskraft und Wehrfähigkeit der Stadt Jena. Zur Befestigungsanlage gehört auch der Fürstengraben. Er ist der letzte Grabenbereich, an dem sich die stadtgeschichtlichen Veränderungen von der mittelalterlichen Nutzung als Wehranlage über Promenade, Allee hin zur via triumphalis ablesen lassen.
Programm
Das sonst geschlossene Stadtmauerensemble ist von 9:00 - 18:00 Uhr geöffnet. Sowohl die Stadtmauer, als auch Pulverturm und Johannistor können begangen werden. Informationsmaterial liegt aus.
Pop-up-Konzert des Jenaer Knabenchors
Beginn
1. Station des musikalischen Spaziergangs des Knabenchors der Jenaer Philharmonie anläßlich seines 50. Geburtstags mit seinen Geburtstagsgästen - Knabenchöre Uetersen und Wuppertal, Männerchor Göttingen und Chor der Ehemaligen kurze Konzerte an und in verschiedenen Kulturdenkmalen

