Via Agrippa
Über dieses Denkmal
Die „Agrippa-Straße“ von Köln nach Trier war Teil einer der wichtigsten römischen Nord-Süd-Verbindungen nördlich der Alpen. Über Lyon, das Rhônetal und Arles verband sie die Provinz Niedergermanien mit dem Mittelmeerraum. Da über sie die Alpen im Westen und Süden umgangen werden konnten, bildete sie eine ganzjährig befahrbare Verbindung in das römische Mutterland. Die Agrippa-Straße wird über weite Strecken noch heute als Verkehrsweg genutzt und liegt unter bestehenden Straßen, etwa unter der Luxemburger Straße, der heutigen Bundesstraße B 265, zwischen Köln und Hürth oder unter einem Feldweg zwischen Erftstadt und Zülpich. Es ist davon auszugehen, dass sich neben der Straße auch Reste der begleitenden Infrastruktur wie Raststationen, Kontrollposten oder Bestattungen im Untergrund erhalten haben. Zahlreiche Teilabschnitte der Straße sind als ortsfeste Bodendenkmale eingetragen.
Programm
Via Agrippa
Beginn
Herr Cöln, Leitung des Kulturamts und Stadtarchivs, wird über die Via Agrippa informieren. Begleitend dazu wird Frau Carruba, begleitende Archäologin im Projekt „Lebensader Lux“, über Ihre Tätigkeit im Rahmen des Projekts erzählen.
Hinweise
Treffpunkt: Am Kreisverkehr am Park + Ride Kiebitzweg, 50354 Hürth.
