Ehem. Humannshof – Niederdeutsches Hallenhaus (um 1849)
Über dieses Denkmal
Der ehem. Humannshof ist ein niederdeutsches Hallenhaus in Vierständerbauweise. Erstmals erwähnt wird er 1486 im „Schatzbuch der Grafschaft Mark“. Über mehr als zehn Generationen blieb der Name Humann mit dem Hof verbunden und verschwand erst 1902 nach der Übernahme durch die Familie Schulte-Tigges von der Kump. Der Hof gehörte zu den bedeutendsten Höfen in Altenderne und zählte 1705 zu den vier größten der Bauerschaft. Die Datierung des heutigen Gebäudes ist nicht eindeutig: Der Deelenbalken trägt zwar die Jahreszahl 1887, vieles spricht jedoch für einen Wiederaufbau nach einem Brand im Jahr 1849. Als Bauherren gelten Diedrich Heinrich Herman Humann und seine Frau Hinrice Christine Wilhelminie Schulte-Übbing. Auch mit der Geschichte der Zeche Gneisenau ist der Hof verbunden: Bauer Heinrich Humann verkaufte 21 Morgen Land an die Gewerkschaft Gneisenau und trug damit zur Entwicklung des Bergwerks und zur Veränderung Dernes bei. Derzeit wird der denkmalgeschützte Hof fachgerecht saniert.
Programm
Der ehem. Humannshof ist geöffnet.
Geschichte der Hofestelle
Zeiten
Führung zur Geschichte der Hofstelle mit Barbara Leinwand und Hans Balzereit von der Derner Geschichtswerkstatt, maximal 20 Personen.
Hinweise
Es ist kein W vorhanden.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.


