Theodor Heuss Museum
Über dieses Denkmal
Das heutige Theodor Heuss Museum blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Von 1828 bis 1830 wurde das klassizistische Gebäude als Obertorhaus und Oberamtsgefängnis errichtet. Es ersetzte den mittelalterlichen Obertorturm, der ebenfalls als Gefängnis gedient hatte. Im Erdgeschoss wohnte der Gefangenenwärter mit seiner Familie, im Obergeschoss befanden sich vier Gefängniszellen. Der Gefängnisbetrieb endete 1912. Danach wurde das Haus überwiegend als Wohnung genutzt und stand zeitweise leer. 1964 erwarb es die Stadt Brackenheim. Vier Jahre später zogen die Stadtbücherei und die neu eingerichtete Theodor-Heuss-Gedenkstätte ein. Nach dem Auszug der Bücherei 1980 wurde aus der Gedenkstätte das heutige Theodor Heuss Museum.
Programm
Am Tag des offenen Denkmals ist der Eintritt in das Theodor Heuss Museum frei. Besucher sind dazu eingeladen, an einem Quiz teilzunehmen: Wie waren die Gefängniszellen eingerichtet? Warum wurden Menschen hier eingesperrt? Und was hat es mit der mehr als 500 Jahre alten Glocke im Glockentürmchen auf sich? Wer die richtigen Antworten findet, kann an einer Verlosung teilnehmen. Erwachsene haben die Chance auf eine Flasche Museumswein, für Kinder und Jugendliche gibt es Buchgutscheine zu gewinnen.

