Bismarckturm
Über dieses Denkmal
Der Bismarckturm in Aumühle nimmt eine Sonderstellung unter den Türmen ein, mit denen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts der erste Reichskanzler Otto von Bismarck gewürdigt wurde. Bauherr war der Unternehmer Emil Specht, der 1891 Bismarck drei Flurstücke seines Gutsbezirks abgekauft hatte, um dort eine Villenkolonie vornehmlich für Hamburger Kaufleute zu bauen. Diese Villen schloss er an eine moderne Infrastruktur an, zu der auch eine Versorgung mit Trinkwasser zählte. Um ein Wasserreservoir zu schaffen und zugleich den Wasserdruck in den Häusern konstant zu halten, beauftragte er den Bau des Turms. Unterhalb des Wasserbassins richtete er in drei Stockwerken eine Huldigungsstätte für Bismarck und ein kleines Museum ein. Der Turm wurde 1901 eingeweiht. Heute ist er Eigentum der Stiftung Aumühle. Seine Räume teilen sich die Bücherei und das Archiv der Gemeinde.
Programm
Ein alltagstauglicher Bismarckturm
Zeiten
Das weiße, schlanke Gebäude ist eine Besonderheit unter den zahlreichen Türmen, die zu Ehren Bismarcks errichtet wurden: Der Immobilienentwickler Emil Specht ließ einen Wasserturm bauen, um die Versorgung der Villenkolonie Sachsenwald-Hofriede mit Frischwasser abzusichern. Das Innere stattete er als Gedenkort für Otto von Bismarck aus. Der Turm ist nicht barrierefrei, und die 143 Stufen sind teilweise über eine enge Wendeltreppe zu bewältigen.
