Ehem. Justizvollzugsanstalt
Über dieses Denkmal
Das ehemalige „Amt- und Criminal Gefangenhaus zu Göttingen“, erbaut 1836 nach Plänen von Landbauinspektor Otto Praël (1793-1862), ausgeführt von Bauunternehmer Christian Friedrich Andreas Rohns (1787-1853), befindet sich am nordwestlichen Rand der Altstadt, wo der Bau zunächst als freistehender Solitär stand. Die ehemals freie Ostfassade wird verdeckt vom rund 20 Jahre später entstandenen Obergericht (Waageplatz 7). Das Gebäude zählt zu den architektonisch herausragenden klassizistischen Baudenkmalen in Südniedersachsen, wobei eine nähere Erforschung der Planungs-, Bau- und Umbaugeschichte aussteht. Das denkmalgeschützte Gebäude gilt als „eines der ersten Reformgefängnisse in Deutschland“. 1972 wurde es in Justizvollzugsanstalt (JVA) umbenannt und bis 2007 genutzt. Das Gefängnis ist als Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG) mit der Objekt-ID 37577052, Objekt-Nr. 1681 im Denkmalatlas Niedersachsen ausgewiesen und ist Teil des Baukulturensembles Innenstadt Göttingen.
Programm
Kostenlose Führung durch die ehem. JVA
Zeiten
Sie wollten schon immer wissen, wie es in der ehem. JVA aussieht? Entdecken Sie die ehemalige Justizvollzugsanstalt bei einer kostenlosen Führung am Sonntag, den 13. September anlässlich des Tags des offenen Denkmals! Die Führung findet am Nachmittag statt. Uhrzeit und Treffpunkt werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.
Hinweise
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
