Nebbiensches Gartenhaus
Über dieses Denkmal
Das Gartenhaus wurde 1810 vermutlich durch den Architekten Nicolas Alexandre Salins de Montfort für den Verleger Marcus Johann Nebbien erbaut. Es wurde nach 1840 durch die zwei Seitenflügel erweitert, das Mittelgebäude ist unterkellert. Aufgrund der noch heute gültigen Wallservitut durften die Gärten, die auf dem Gelände der früheren Frankfurter Stadtbefestigung entstanden waren, nicht bebaut werden; lediglich kleine Gartenhäuser waren gestattet. Nach Nebbiens Tod kam das Gartenhaus in den Besitz des Bankiers Philipp Bernhard Andreae, der es 1867 nach der Annexion der Freien Stadt Frankfurt an den preußischen Militärfiskus verkaufte. Nach dem Besitzübergang auf die Stadt Frankfurt wurde das Gartengrundstück nebst dem Pavillon in die von Sebastian Rinz entworfene Promenade der Wallanlagen einbezogen. Das Nebbiensche Gartenhaus steht heute dem Frankfurter Künstlerclub e. V. zur Verfügung. Hier finden regelmäßig Ausstellungen regionaler Künstler, Lesungen und Konzerte statt.
Programm
Besichtigung des Innenraums und Ausstellung von Susana Infurna Buscarino "Was bleibt ist ein Teil von mir"
Hinweise
Barrierefrei
"Was bleibt ist ein Teil von mir" Ausstellung
Beginn
Eine Ausstellung über das Sichtbarmachen innerer Zustände. Die gezeigten Werke von Susana Infurna Buscarino spiegeln die Auseinandersetzung mit der eigenen Gefühlswelt wider – Fragmente von Erinnerung, Verletzlichkeit und Stärke, verdichtet auf Leinwand. In Farbe, Form und Struktur werden Emotionen zu Spuren des Inneren, die nach außen treten und Raum für eine offene, intuitive Betrachtung schaffen.
