Besiedlungsgeschichte einer Kleinregion bei Quesitz
Über dieses Denkmal
Seit August 2024 laufen die archäologischen Untersuchungen entlang des rund fünf Kilometer langen sächsischen Abschnitts der Trasse der Fernwärmeleitung von Leuna nach Kulkwitz. Die Arbeiten haben bereits zahlreiche archäologische Fundstellen aus unterschiedlichen Epochen ans Licht gebracht. Neben zahlreichen Siedlungsgruben verschiedener Zeitstellungen konnten auch unterschiedliche lineare Strukturen sowie verschiedene Grabanlagen dokumentiert werden. Das Fundspektrum ist entsprechend vielfältig: Neben Keramik-, Stein- und Metallartefakten wurde eine große Menge an Knochenmaterial geborgen. Dabei handelt es sich überwiegend um Tierknochen, vereinzelt wurden jedoch auch menschliche Skelettreste festgestellt. Die archäologischen Befunde und Funde zeichnen ein vielschichtiges Bild der Besiedlungsgeschichte der Kleinregion westlich von Markranstädt. Sie machen sichtbar, wie unterschiedlich die Menschen diese Landschaft über Jahrtausende hinweg nutzten und prägten.
Programm
Führung über die Ausgrabungsfläche
Beginn
Führung mit den Grabungsleitern Stefan Tessenow und Frank Schell.
Hinweise
Witterungsbedingte Änderungen sind vorbehalten. Bitte Hinweise vor Ort beachten. Festes Schuhwerk wird empfohlen.
