Fotoquelle: Kai Bitz
Sonstiges
Denkmalkategorie

Olgahöhle

Über dieses Denkmal

Die nach Königin Olga benannte Olgahöhle zeichnet sich durch besondere Kalktuffbildungen aus. Bizarre Gesteinsformen, mächtige Moostuffklötze und Kalktuffkalotten überziehen die Wände im Inneren der Höhle. Bereits 1875 bezeichnete der Württembergische Staatsanzeiger sie als „naturhistorisches Unikum von größter Sehenswürdigkeit“. Entdeckt wurde die Höhle am 25. Oktober 1874 von Johann Ziegler, einem frühen Natur- und Umweltschützer. 1884 erhielt sie eine elektrische Beleuchtung und war damit die erste elektrisch beleuchtete Höhle Deutschlands sowie weltweit die zweite Schauhöhle mit elektrischem Licht. Überlieferungen zufolge kamen die ersten Besucher vor allem, um diese damals neuartige Beleuchtung zu bestaunen.

Programm

Besucher können die Höhle auf eigene Faust erkunden und so ganz individuell ein einzigartiges Naturdenkmal mit spannender Geschichte entdecken.

Hinweise

In der Olgahöhle herrschen ganzjährig etwa +9 °C – unabhängig davon, wie warm es draußen ist.

Sonstiges

Erkundung der Höhle auf eigene Faust

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 11:00 Uhr

Erkunden Sie die Olgahöhle auf eigene Faust. Wo sie sonst durch einen Höhlenführer begleitet werden, können Sie die einzigartige Höhle nun in Ihrem ganz eigenen Tempo entdecken und erleben. Bestaunen Sie insbesondere die alte Beleuchtung/Elektrifizierung, die die Olgahöhle im Jahr 1884 zur ersten elektrifizierten Höhle Deutschlands gemacht hat. Keine Angst, aufgrund der guten Besucherlenkung können Sie sich nicht verirren.

Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.

Kontakt

Herr Walter Saur
Schwäbischer Albverein Honau