Rheintor
Über dieses Denkmal
Das Rheintor wurde 1678 von Jacques de Tarade für Ludwig XIV. errichtet. Die Westfassade mit ihrem reichen Figuren- und Wandschmuck diente der Repräsentation der Macht des Sonnenkönigs. Bis 1700 wurde das Gebäude als Brückentor, danach als Kaserne und Soldatenspital genutzt. Im 19. Jh. dienten die Räume u. a. als Armenhaus, Tapetenfabrik und Kaserne. 1927-39 beherbergte das Rheintor das Kaiserstuhlmuseum, seit 1991 wird es wieder als städtisches Museum genutzt.
Programm
Das steinerne Vermächtnis des Sonnenkönigs
Beginn
Kaum ein Denkmal verkörpert das Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ so eindrucksvoll wie das Rheintor: Einst Knotenpunkt am Rhein, war es Teil eines europäischen Festungsnetzes und Zeugnis politischer und kultureller Verflechtungen. Um 12 Uhr widmet sich Museumsleiter David Hack im Kurzvortrag „Das steinerne Vermächtnis des Sonnenkönigs“ dem monumentalen Repräsentationsbau Ludwigs XIV. und seiner europäischen Bedeutung.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
