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Sonstiges
Denkmalkategorie

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel

Über dieses Denkmal

Bereits mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten wurden Regimegegner und -gegnerinnen in die Fuhlsbüttler Strafanstalten eingewiesen. Im September 1933 folgte dort die Einrichtung des KZ Fuhlsbüttel („Kola-Fu“), das innerhalb kürzester Zeit zu einem Inbegriff für Grauen, Leiden und Sterben wurde. Ab 1936 wurde es als Polizeigefängnis weitergeführt. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 nutzte die SS einen Gebäudeteil als Außenlager des KZ Neuengamme. Die heutige Gedenkstätte befindet sich in dem ehemaligen Eingangsgebäude, einem Torhaus, der noch heute in Betrieb befindlichen Justizvollzugsanstalten.

Programm

Führung und Gespräch

Führung

Kurzführung und Gespräch

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 11:00 Uhr | Dauer: 60 Minuten

Bernhard Pohl gibt einen Überblick über die Verfolgung von Widerstandskämpfenden, jüdischen Menschen, Swing-Jugendlichen, Zwangsarbeitenden und vielen weiteren verfolgten Menschen.

Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.

Kontakt

Iris Groschek
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen
040-428131521
Gespräch

Gespräch "Gedenkstätte erweitern?!"

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 14:30 Uhr | Dauer: 60 Minuten

Mehrere Haftgebäude der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel sollen für den Strafvollzug aufgegeben werden – darunter auch das im 19. Jahrhundert erbaute Jugendgefängnis, das als Teil des KZ Fuhlsbüttel diente. Seit einigen Jahren ist dieser Gefängnisbau für eine Nutzung als erweiterte Gedenkstätte im Gespräch. Wie sieht der aktuelle Planungsstand dazu aus? Gedenkstättenleiterin Alyn Šišić gibt einen kurzen Einblick und steht für Nachfragen zur Verfügung.

Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.

Kontakt

Iris Groschek
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen
040-428131521