Ehem. Kommandantenhaus KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Über dieses Denkmal
Auf dem Gelände der Gedenkstätte gibt es zahlreiche Relikte aus der Zeit des Konzentrationslagers (1938–1945), von Gebäuderesten bis hin zu kompletten Gebäuden. Informationstafeln im Gelände und fünf Ausstellungen erschließen den Ort. 100.000 Menschen waren Häftlinge in diesem größten Konzentrationslager Nordwestdeutschlands. 42.900 von ihnen überlebten die Lagerzeit nicht.
Programm
Selbstständige Besichtigung und Führung um 11 Uhr.
Alternative Alsterkanalfahrt
Beginn
Vor dem Hintergrund gewaltiger Kontorhäuser, Parkanlagen, Villen, Schrebergärten, urwüchsiger Uferpartien und traditioneller Industriestandorte führt die zweistündige Kanalfahrt über die Binnen- und Außenalster, u. a. vorbei am Alsterhaus und dem ehem. US-Generalkonsulat. Unter dem Motto „Nationalsozialistische Gewaltherrschaft, Widerstand und Verfolgung 1933 – 1945“ wird über Industriegeschichte und Kriegswirtschaft, Macht und Opportunismus, resistentem Verhalten und Widerstand informiert.
Hinweise
Treffpunkt: Alsteranleger Jungfernstieg, Nähe U-/S-Bahn Station Jungfernstieg (Alster-Touristik)
Sonderöffnung des ehem. Kommandantenhauses
Beginn
Das ehemalige Kommandantenhaus steht unter Denkmalschutz und ist der Öffentlichkeit nur selten zugänglich. Derzeit beherbergt es ein Schaudepot zur NS-Zwangsarbeit. Am Denkmaltag kann die Ausstellung besichtigt werden; zugleich bietet sich Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Ausstellung: Hommage an Hendrik Cramer (1884–1944)
Beginn
Eröffnung der Ausstellung „Hommage an Hendrik Cramer (1884–1944)“: Der Künstler Youssef Tabti würdigt den Dichter und Widerstandskämpfer Hendrik Cramer mit einer szenischen Installation, die er speziell für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme konzipiert hat. Die Eröffnung der Ausstellung findet in Anwesenheit von Youssef Tabti statt.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Erinnern und Gedenken in der KZ-Gedenkstätte
Beginn
Der Themenrundgang gibt einen Überblick über Kämpfe ums Gedenken bis heute und stellt neben dem Gedenkhain, dem Haus des Gedenkens und dem internationalen Mahnmal auch den seit 2020 bestehenden „Ort der Verbundenheit“ sowie das 2025 eingeweihte „Ländergedenkzeichen“ vor.
Kontakt

