Barockschloss
Über dieses Denkmal
Das Barockschloss Burgwindheim wurde zwischen 1720 und 1728 als Amtsschloss des Zisterzienserklosters Ebrach errichtet. Es diente der Verwaltung der klösterlichen Besitzungen und gilt als bedeutendes Beispiel fränkischer Barockarchitektur. Der Entwurf wird dem Würzburger Baumeister Joseph Greissing zugeschrieben; eine Beteiligung Balthasar Neumanns wird vermutet. Charakteristisch sind der quadratische Grundriss mit vier Eckpavillons, die Mansarddächer sowie der prächtige Festsaal mit originalem Stuck von Georg Hennicke. Gemeinsam mit der Pfarrkirche St. Jakobus und weiteren historischen Gebäuden bildet das Schloss ein Ensemble im Ortskern. Heute wird das denkmalgeschützte Gebäude als Pfarrzentrum genutzt und dient zudem als Veranstaltungsort für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen.
Programm
Der Ort Burgwindheim ist das beste Beispiel für gelebte Tradition und diese möchte auch nach Außen getragen werden! Neben der Auszeichnung des Heilig-Blut-Festes als immaterielles Kulturerbe in Bayern im Frühjahr 2026, steht auch das Schloss und seine zukünftige Nutzung im Vordergrund des kulturellen Bewusstseins der Burgwindheimer. Am Tag des offenen Denkmals soll deshalb von 13:00-18:00 Uhr auf die Zukunft des Schlosses und seine öffentliche, multifunktionale Nutzung aufmerksam gemacht werden. Ab 13:00 Uhr startet die Veranstaltung mit regelmäßigen Führungen. Eine Kinderführung wird es um ca. 15:30 Uhr geben. Außerdem ist das Wallfahrtsmuseum im Schloss geöffnet. Für Speis und Trank während der Öffnungszeiten ist bestens gesorgt.


